Oliver Peral – Radiomoderator & Autor

Rock ’n’ Roll am Mikro.
Romane am Schreibtisch.

Parkinson stets dabei.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – erzähle ich Geschichten mit Humor, Haltung und Herz.

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Bei Kindle Unlimited wurden bisher über 100.000 Seiten gelesen.

Mein erster Roman: 
"Und Schnee kann man braten"                   

Ich lese aus „Shake it, Baby!“ und aus meinem Debüt „Und Schnee kann man braten." 

Bei Kindle Unlimited wurden bisher über 100.000 Seiten gelesen.

Ich freue mich auf Deine Fragen und Anregungen über meine persönliche Adresse: 

oliverperal@gmx.de

Mein zweiter Roman:                      "Shake it, Baby!"  

Ein Roman über das Leben mit Parkinson.
Ironisch, warmherzig, manchmal frech.

Er erzählt von Kontrollverlust und Würde,
von Angst – und vom Weitermachen.


Und davon, dass man sich selbst nicht verliert,
nur weil das Leben einen aus der Spur bringt.

Bei Kindle Unlimited wurden bisher über 100.000 Seiten gelesen.
 

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oliverperal@gmx.de

Textauszug

Das Schicksal schläft nie. Es lauert hellwach in jedem Moment. In uns selbst. Unbemerkt führt es uns durch die ebenen Täler der Sorglosigkeit, nur um dann geduldig zu warten. Es hat einen Pakt ge- schlossen – einen Pakt mit der Gelassenheit, um ungestört in der Ecke des Wohnzimmers oder im Kleiderschrank zuverharren, um uns zu beobachten. Es wartet auf den perfekten Augenblick, um mit geballter Faust zuzuschlagen und jene Nachricht zu überbringen, die wir für unmöglich gehalten hätten. So erging es mir. Das Schicksal trat plötzlich aus dem Schatten, als hätte es jahrelang auf mich gewartet. 

Noch vor einer Stunde war mein Leben in Ordnung. Jetzt saß ich mit Anna im Auto und öffnete den Umschlag, der die Diagnose enthielt, die ich gerade erst aus dem Mund der Radiologin gehört hatte. Im Wagen war es unerträglich heiß. Mein Tremor, den ich noch vor Wochen für einen harmlosen Magnesiummangel gehalten hatte, be- schleunigste seine Schläge wie eine Nähmaschine. „Ein Alki ist nichts dagegen“, murmelte ich trotzig und versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen. Vergeblich.„Ist jetzt auch egal“, dachte ich und schleuderte den Umschlag auf den Rücksitz. „Ich muss hier weg. Dieses verdammte Krankenhaus, verdammte Diagnose.“ 

Noch bevor ich den Motor starten konnte, hatte sich Anna den Umschlag auch schon wieder geschnappt und las die Zeilen erneut, ohne sich dabei von mir ablenken zu lassen. (Ich liebe es bis heute, wenn sie ihre schwarze Lesebrille aufsetzt. Bevor sie das Gestell auf ihrer schmalen, adlerhaften Nase platziert, wirft sie mit einer kurzen Nackendrehung ihre blonden Haare zur Seite,um den ersten Bügel gekonnt hinter ihr Ohr gleiten zu lassen. Zum Immer-wieder-Verlieben.)

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