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Der historische Familienroman: "Und Schnee kann man braten"

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Das Buchcover wurde erstellt von Thomas Jankowski aus Osnabrück

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Wer das Heute verstehen will, findet im Gestern Antworten, die unter die Haut gehen …

In dem abgelegenen spanischen Dorf Los Isidros entspinnt sich 1938 unter dem politischen Druck von Diktator Franco eine dramatische Geschichte, deren Auswirkungen bis ins Deutschland von heute spürbar bleiben: Die blutjunge Inés verliebt sich in den unerschrockenen Freiheitskämpfer Manuel, der für seinen Traum eines demokratischen Spaniens einen hohen Preis bezahlt. Während sein Bruder Vicente von einem Leben als Mönch träumt, lenkt eine unheilvolle Begegnung das Schicksal aller Beteiligten in ungewollte Bahnen … Eingerahmt wird die Geschichte durch ebenso humorvolle wie nachdenkliche Episoden aus dem Leben von Inés’ Enkel Oliver, dessen Kindheitserinnerungen in Osnabrück nicht nur die mangelnde Nähe zu seinem Vater Julián, sondern auch die generationenübergreifenden Konsequenzen seiner Wurzeln widerspiegeln.

„Und Schnee kann man braten“ ist eine berührende Familiengeschichte und politisches Mahnmal gleichermaßen.

Alle Personen, die in dieser Geschichte auftreten, sind frei erfunden, jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig.

"Und Schnee kann man braten" - ein historischer Familienroman.

Oliver Vega Berger erzählt die bewegende Familiengeschichte seiner Großeltern Inés und Vicente, die 1938 in Spanien begann. Inés verliebt sich in den Widerstandskämpfer Manuel, der später von Francos Truppen in ein Konzentrationslager deportiert wird. Manuels jüngerer Bruder Vicente, der sich dazu berufen fühlt, Mönch zu werden, überbringt Inés die schlimme Nachricht. Doch auch er verliebt sich in Inés, was zu einer unheilvollen Liebe und dem Scheitern ihrer Träume von einem besseren Leben führt. 

Jahre später lebt Inés mit Vicente und ihren sechs Kindern in Osnabrück, wo der florierende Stahlbau nach mehr Gastarbeitern verlangt. Die Geschichte wird eingerahmt von Olivers Kindheitserinnerungen in Osnabrück, in denen er vor allem über die mangelnde Nähe zu seinem Vater Julián erzählt. "Und Schnee kann man braten" ist eine bewegende Geschichte vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Umbrüche Europas, die bis in die heutige Generation spürbar sind.

Los Isidros - wo alles anfing.

Der Regen, in dieser Gegend sonst selbst im Winter ein seltener Gast, klatschte wütend an die dünnen Fensterscheiben der einfachen, aus Ziegel, Geröllsteinen und Lehm gebauten Häuser, die aus der Ferne aussahen wie dünne Pappkästen. In den wenigen, unbefestigten Wegen, die planlos das Dorf durchzogen, stand das Wasser seit einigen Tagen knöcheltief. Die rund zweihundert Bewohner, die mit dem launischen Winterwetter nur zu gut vertraut waren, schützten ihr Hab und Gut hastig mit Holzplanken. Sie befestigten sie hochkant einmal um das Haus herum, um somit das Schlammwasser davon abzuhalten, in die Räume einzudringen. In Inés’ Wohnküche flackerten die Flammen vereinzelter Kerzen hin und her. Wie so oft würde Inés auch heute die Abendstunden zusammen mit Ihrer Schwester Isabel und den Eltern verbringen. Und wie immer würden sie nähen oder lesen, während ihre Mutter Josefa meist bis zum frühen Abend am Herd beschäftigt war und ihr Vater mit in Falten liegender Stirn die spärlichen Zeitungsmeldungen vom Verlauf des Bürgerkrieges studierte.

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